Meine Intention der Woche ist die Frage, wie sehr kann ich heute „ich selbst“ sein?

Ich glaube, dass es an der Zeit ist, sich zu fragen, wann die Suche nach dem perfekten Leben bzw. dem perfekten Ausdruck zu langweilig geworden ist, um dieser Idee vom Leben weiter zu folgen.

Wir suchen nach einem glücklichen, zufriedenen Leben, nach unserer Berufung und erfüllter Partnerschaft. Auf dieser Suche folgen wir Ideen, streben entsprechende Erfahrungen an, bilden uns fort und sind motiviert, dieser Vision von uns selbst Form zu geben. Die Erfahrungen zeigen uns jedoch, dass sich - egal welche Form wir angestrebt haben - sich die Erfahrungen selbst nur zeitweise erfüllend oder zufriedenstellend anfühlten. Zumeist kommt uns dann der Gedanke, dass es einfach noch nicht der richtige Job, die/ der richtige PartnerIn etc. war oder wir uns nur noch mehr anstrengen müssten. So entsteht ein Kreislauf ganz nach dem ersten Axiom von Watzlawick: „mehr desselben“.

Die Frage ist doch: Wie sehr denke ich mein selbst versus wie sehr kann ich es zulassen, ich selbst zu sein?

Wie sehr können wir eine Kohärenz unseres Herzens mit unserem Leben zulassen?

Eine kleine Übung: 'Was will ich JETZT'

Nimm dir ich täglich vor einer Entscheidungssituation bewusst die Zeit, um zu spüren, was du in diesem Moment von Herzen her wirklich willst:

  • Was entspricht dem, wer du sein willst?
  • Was entspricht deiner Zielorientierung?
  • Wie fühlt es sich an, wenn du in Gedanken die Handlung durchspielst?
  • Wie geht es dir mit dem Ergebnis?
  • Links oder rechts? Kuchen oder Salat? Sport oder Couch? Noch ein Video Call oder einen Moment Stille?

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Jede Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. Es sind jedoch die kontinuierlichen, kleinen Schritte, die den Unterschied machen - für eine bewusste Verbindung mit deinem Potenzial!

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Foto: Photos Pro