Kaufimpulsen auf der Spur

Warum es nicht reicht, etwas 'nicht' mehr zu wollen!
Durch einen auslösenden Reiz werden wir gezielt in unseren Bedürfnissen angesprochen, die uns zu einer Handlung motivieren. Bevor es also zu einem Kaufimpuls kommt, braucht es die Wahrnehmung eines ‚Objektes der Begierde‘!
Wenn wir uns auf Social Media Kanälen oder im Internet bewegen, bekommen wir regelmäßig Werbung eingeblendet, die auf unseren vorher getätigten Käufen und Suchverläufen basiert. Eine Datenanalyse zeigt uns zukünftig genau die Produkte, die potenziell unseren Interessen entsprechen.
Werbung nutzt gezielt Gewohnheitszyklen aus, um Kaufimpulse zu initiieren.
Um in diesem Bereich persönlichen Gewohnheiten auf die Spur zu kommen, ist mein Tipp, die bestehenden Kaufgewohnheiten zu analysieren und eine Zeit zwischen Kaufimpuls und Handlung einzubauen: Jedes Produkt, das ein Kaufinteresse bei dir auslöst, kommt - anstatt in den Warenkorb - mit Datum versehen - auf eine separate Liste, beispielsweise auf deinem Handy oder in einem Tagebuch und wird für die kommenden 30 Tage nicht mehr beachtet.
Zum einen erhältst du einen Überblick über die Menge an Kaufimpulsen, die du im Verlauf eines Monats tatsächlich hast und zum anderen kannst du nun eine bewusste Entscheidung treffen: Willst du das Produkt tatsächlich? Brauchst du diesen Gegenstand?
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Jede Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. Es sind jedoch die kontinuierlichen, kleinen Schritte, die den Unterschied machen - für eine bewusste Verbindung mit deinem Potenzial!
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Foto: Photos Pro