Morgenmuffel oder Energiebündel?
Der Wecker klingelt? Was tust du jetzt? Schaltest du den Wecker noch einmal auf ‚Schlummern’ und drehst dich auf die andere Seite? Ganz nach dem Motto: „Ach, noch eine Minute liegen bleiben!“ Für viele Menschen ist der Start am Morgen eher holprig. Doch es geht auch anders!

Die erste Entscheidung

Triff' deine erste Entscheidung und mache diese zu einer neuen Regel: "Wenn der Wecker klingelt, stehe ich sofort auf!" Die Betonung liegt auf ‚sofort’. Wenn dir dies am Anfang schwerfällt, kannst du einen kleinen Trick ausprobieren. Zähle von 3 rückwärts mit dem Fokus bei 0 aus dem Bett zu springen. Diese erste Entscheidung am Tag stärkt dein Empfinden von Selbstwirksamkeit: Du handelst entsprechend deiner Entscheidungen.

Den Körper hydrieren mit Zitronenwasser

Ich bereite mir jeden Morgen als erstes ein Glas Zitronenwasser aus dem Saft einer halben Zitrone sowie 0,3 l warmes Wasser zu. Zitronenwasser hydriert den Körper nach der Nacht und ist zudem basisch.

Der Fokus ist entscheidend

Bewegung bringt deinen Stoffwechsel in Schwung. Nimm dir 10 Minuten Zeit, um deinen Körper und Geist auf Touren zu bringen. Starte, indem du dich draußen oder bei dir zuhause langsam und bewusst gehst und dich auf deine Atmung konzentrierst. Atme auf vier durch die Nase ein (tief in den Bauch), halte den Atem an und zähle dabei bis 16 und auf acht durch den Mund wieder aus (wenn es für dich passt, kombinierst du die Ausatmung mit dem Laut ‚sch - sch – sch - sch’). Nach  zwei bis drei Minuten kannst du deinen Atem wieder natürlich ein- und ausfließen lassen. Wie fühlt sich dein Körper jetzt an? Richte deine Gedanken nun auf den vor dir liegenden Tag. Was ist heute wichtig, welche Termine stehen heute an, was möchtest du heute erreichen, wo liegen Prioritäten. Und: Womit wirst du heute als erstes starten? Als Regel gilt hier, mit etwas zu beginnen, was deinem Ziel dient oder besonders wichtig für dich ist! Zum Abschluss dieser Gehmeditation stelle ich mir die folgenden Fragen: Woran möchte ich heute wachsen, was möchte ich heute geben und was will ich feiern? Ich wähle dazu zwei der drei Fragen aus und formuliere meine Antworten als Frage, beispielsweise: Wie sehr kann ich heute das Positive in jedem Moment finden? Durch die Formulierung als Frage erhält unser Verstand eine Aufgabe, die es zu lösen gilt. Du nimmst eine bestimmte Perspektive ein und betrachtest den Tag aus dieser ‚Brille’.

Weiter geht's mit Bewegung und anschließender Meditation

Im Anschluss an diese 10 Minuten folgt für mich ein 20-minütiges Mobility Programm! Währenddessen trinke ich 400 ml Selleriesaft, den ich meistens am Abend zuvor vorbereitet entsaftet habe. Den Abschluss meines Morgenrituals bildet eine Stille Meditation von etwa 15 Minuten Dauer und zeitweise verbunden mit ein paar Notizen meiner Gedanken oder Erkenntnisse in meinem Tagebuch. 

Insgesamt nehme ich mir jeden Morgen auf diese Weise etwa 1 Stunde Zeit für mich. Mit dieser Morgenroutine starte ich nun schon seit Jahren energiegeladen, fokussiert und vor allem mit Freude in den Tag. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass der Tag dadurch für mich eine ganz besondere Qualität erhält.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du machst und wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren! 

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Jede Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. Es sind jedoch die kontinuierlichen, kleinen Schritte, die den Unterschied machen - für eine bewusste Verbindung mit deinem Potenzial!

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Foto: Photos Pro